Tusq

Tusq
Album „Hailuoto“
VÖ: 18.01.2013
Label: Strange Ways / Indigo

Tusq, die Großleinwand-Indieband aus Hamburg und Berlin veröffentlicht ihr zweites Album Hailuoto. Live, isoliert und extrem fokussiert auf der Insel gleichen Namens in Finnland aufgenommen. Ein Indierock-Entwurf voller Detailfreude und kristallklarer Hymnen, mit Hang zu dem, was die 80er wirklich cool machte. Hailuoto erscheint am 18. Januar.

Der Weg
Bis Hailuoto haben Tusq einen weiten Weg zurückgelegt. Es ist manchmal schon kompliziert, dass sich die Band zu Dreivierteln auf Hamburg und einem Viertel auf Berlin aufteilt – aber von ihren Tourneen lassen sich Tusq sogar nach Südamerika, England und Russland und für ihre Aufnahmen bis auf eine finnische Insel treiben. Nach Hailuoto eben. Nahe am Polarkreis gelegen, bewohnt von ca. 1001 in Abgeschiedenheit lebenden Insulanern. Tusq haben sich so hoch in den Norden verirrt, weil dort, auf Hailuoto, derjenige wohnt, mit dem sie unbedingt aufnehmen wollten: Jürgen Hendlmeier, berüchtigt als analoges Genie mit Sinn für Live-Recording, ist mittlerweile rausgezogen aus der großen Stadt. Auf Tusqs zweitem Album ist er – wie schon beim Debüt Patience Camp – unverzichtbares fünftes Bandmitglied.

Die Insel
Im März, einem Monat, in dem Schnee und Eis immer noch die Insel beherrschen, bricht die Band in die frostige Abgeschiedenheit auf – und verweilt dort vier Wochen emsig arbeitend in einem Lotsenhaus in der Nähe eines Leuchtturms direkt an der Küste. Der nächste Supermarkt ist zehn Kilometer entfernt. Der Bus fährt einmal am Tag. Die Atmosphäre ist überwältigend, das Maß an Einsamkeit genau richtig, um sich auf die Aufnahmen zu konzentrieren. Es ist schwer zu beurteilen wie sehr die kreative Isolation ihren Einfluss auf die neuen Songs von Tusq hatte. Eigentlich standen die bereits vor der Abreise fest, aber ständig fanden neue Teile und Details in die Songs. Wie zum Beispiel der Song Trial By Fire, der auf Hailuoto aus spontanem Funkenflug entstand, abends in dem gemütlichen Lotsenhaus, umringt von schroffer Natur und umbraust von kalter Meeresbrise.

Das Album
Irgendwie hört man es der Platte an. Die kühlen, schimmernden Gitarrensounds, die der Wind durchs Fenster geweht hat und das heitere, vielleicht klassisch britische Jingle-Jangle. Es ist die Musik von vier Freunden, die die Zeit ihres Lebens haben. Waren früher The Soundtrack Of Our Lives und Motorpsycho die Lieblingsbands, auf die sich alle einigen konnten, hat sich nun der UK-Indierock der 80er seinen Weg in die zehn Stücke von Hailuoto gebahnt. New Order und The Cure highfiven sich, während Dreampop und Shoegaze heimlich durch die Lücken in den Dielenbrettern schielen. Dass diese Platte in Finnland aufgenommen wurde, ist schwer zu glauben. Sie klingt so zeitlos und international, dass man die Band auch in London, Manchester oder gar New York verorten könnte. Doch wenn Sänger Uli Breitbach sein Akkordeon hervorholt, ist der Sound unverwechselbar Tusq. Es sind große Songs, die für das Stadion gedacht und den Club geschrieben sind. Von Tusq aus gerne auch in Neufundland, Tadschikistan oder wo es die Band mit diesem Album diesmal hintreibt. Englisch versteht man schließlich (fast) überall.

Was man noch wissen sollte…
Tusq (spricht sich so, wie der Titel von Fleetwood Macs Tusk) gründen sich 2009. Alle vier Bandmitglieder spielten zuvor in anderen Bands. Ihr erstes Album heißt Patience Camp, erscheint 2010 und klingt überhaupt nicht nach diesen anderen Bands. Einen Songwriter gibt es nicht – jeder darf sich gleichwertig einbringen. Bassist Paul Konopacka verlässt die Band 2011, weil er sich seiner anderen weiterhin verpflichtet fühlt. Florian Gelling ist der Neue, der Bandälteste. Die Bühne haben sich Tusq als Support mittlerweile übrigens mit The Soundtrack Of Our Lives, Teenage Fanclub, Kashmir, Beatsteaks und vielen mehr geteilt.

Der Song Drive mit der exklusiven B-Seite Counting Sheep wurde am 12. Oktober als limitierte 7-Inch Vinyl-Single im Rahmen der Plattenladenwoche veröffentlicht.

 

 

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