SoundMonsters

Album: Winner of the Year
VÖ: Oktober 2012

Label: PHONO.TON & RaR marketed by Motor Entertainment

Ein Blick auf die Uhr reißt dich kurz zurück in die Gegenwart. Es ist 7 Uhr morgens, an einem Sonntag. Eigentlich wolltest du schon längst zuhause sein, aber die Berliner Sommernacht hat dich und deine Freunde von einem Club in den nächsten getrieben. Und jetzt stehst du eben hier, mitten auf einem leicht heruntergekommenen Industriegelände. Um dich herum stehen ein paar Gebäude, dem Verfall näher, als der einstig betrieblichen Geschäftigkeit, welche hier vor Jahren einmal geherrscht haben musste. Wieso bist du noch mal hier? Du erinnerst dich. Das Schaf, dem du unterwegs begegnet bist, hat dir einen merkwürdigen Zettel mit einer Wegbeschreibung in die Hand gedrückt, welcher dich geradewegs hierher gelotst hat. Das Schaf? Das Schaf.
Aus einem der Gebäude dringt laute, tanzlastige Musik. Da gehst du hin. Und hinein. Ein alter, schwerer Vorhang trennt den Vorraum vom Dancefloor. Es wummert. Davor steht das Schaf und starrt dich unverwandt an. Es tritt zur Seite – und Du ein.
Nun bist du mitten drin in der eigenartig schönen Welt der SoundMonsters. Sie sind drei, platziert in Berlin und können sich wohl als die Erfinder des Genres Electronic Future Pop bezeichnen. Angefangen hat alles vor einigen Jahren, während einer dieser langen Berliner Nächte, in denen man sich zufällig trifft, über Musik und Visionen spricht und dann nach ein paar Bier jemand sagt: „Lasst uns doch mal zusammen Musik machen.“ Was dann einige Wochen später mithilfe eines alten Mikros und eines nicht ganz handzahmen Laptops entstand, war für Nils, Paul und Tino eine Art Befreiungsschlag. Die SoundMonsters waren geboren und damit einige Monate später auch LoveHate Sounds, ein recht roughes, gut tanzbares, gitarrenbetontes Indie-Album mit elektronischem Einschlag.
Schon von vornherein bestand eine große Verbindung und Affinität zur Berliner Techno-Szene, welche ein erstes Indiz dafür war, dass es sich bei den SoundMonsters nicht nur um „eine dieser Indiebands“ handeln konnte. So wurde LoveHate Sounds 2004 auf dem Berliner Label RoadRageRecords veröffentlicht, welches eher für Künstler der Elektro-Szene wie Klaus Jankuhn oder Westbam bekannt war. Die Single Rock the LoveHate Sound mit Remixen von Westbam stürmte sofort die DJ-Charts und wurde zum Garant für ekstatische Clubnächte. Lexy (Lexy & K. Paul), Haito und Tiasz sorgten einige Monate später für Nachschlag und remixten die zweite Single Blackout. Um die Symbiose perfekt zu machen, fand ihr Bühnendebut in einem der renommiertesten Clubs für elektronische Musik Berlins statt, der Maria am Ostbahnhof.

Nachdem die Monsters so einen enormen Erfolg in der Techno-Szene hatten, sich aber gleichzeitig zwischen mehreren Genres bewegten, stellte sich für sie die Frage nach ihrer Identität, wer oder was sie sein wollten und wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Manche Bands zerbrechen an diesen Fragen, andere wiederum lassen sich von diesem Gefühl beflügeln und erschaffen somit eine ganz eigene Welt, welche dann an Authentizität und kompromissloser Leidenschaft kaum zu überbieten ist.

„Mir ist musikalische Offenheit wichtig. Und dafür stehen die Soundmonsters für mich ganz persönlich: Sich auch mal Sachen zu trauen, von denen ich sonst wahrscheinlich die Finger lassen würde.“, sinniert Paul, Drummer und Sound-Tüftler der Band, der sonst unter dem Namen Powel in Clubs auflegt.

Eine große Inspirationsquelle für die SoundMonsters ist auch der Berliner Zeitgeist und ihre Affinität zur Kunstszene, welche ihnen enormen Raum bieten sich zu entfalten und durch den stetigen Fluss von neuen Eindrücken aus der ganzen Welt ein Sammelsurium an neuen Ideen und Möglichkeiten sind. Das Ergebnis dieser selbstbewussten Freiheit kann sich hören lassen und kommt im Herbst 2012 auf die Welt. Es handelt sich um das zweite Album der SoundMonsters und trägt den Titel Winner Of The Year.

Electronic Future Pop
Berlin Friedrichshain
Noch bevor man die CD überhaupt aus seiner Hülle fischt, fällt einem das liebevoll-entrückte Album-Artwork von Fotograf Ivo Hofsté auf. Ein Ballonhaltender Schafsmann im Wald macht dann doch schon neugierig.
Ebenso das Musikvideo zu Supersound, der ersten Singleauskopplung von Winner Of The Year, produziert und gebastelt von Thomas Schmidt (Tocotronic, Fettes Brot oder Lena), schickt uns in eine völlig neue Welt. Tanzende Aliens und pinke Einhörner im wunderbunten Collagen-Stil setzen unsere Synapsen neu zusammen und laden dazu ein, unserer angerosteten Fantasie noch mal einen kleinen Schubs zu geben. Schrill, wunderschön, vielfältig, aber keineswegs kitschig. Bitte mitreißen lassen!
Spätestens jetzt sollte man sich also von der Vorstellung befreien, ein „Schema F – Indietronic Album“ vor sich liegen zu haben und sich für die schönverspulte Welt der Soundmonsters öffnen. Hat man Winner Of The Year dann zum ersten Mal komplett durchgehört, sitzt man vermutlich mit einem großen, lachenden und blinkenden Ausrufezeichen im Kopf da. Denn schnell wird man festgestellt haben, dass man wohl selten ein, in seinen einzelnen Songs, so abwechslungsreiches Album gehört hat.
In all seiner Vielschichtigkeit verliert Winner Of The Year niemals das Große Ganze. Im Gegenteil, es erzählt die Geschichte der ständigen Hin- und Hergerissenheit zwischen Liebe und Hass, Ordnung und Chaos, vom verlieren und finden. Auf seine ganz eigene Art schafft es, all seine unterschiedlichen Klangfarben und Eindrücke in einer Welt zu vereinen und sie damit noch runder zu machen, als sie es sowieso schon gewesen wäre.
So brauchst du dich dann auch nicht zu wundern, wenn du dir auf dem Konzert der SoundMonsters zusammen mit einem Schaf die Seele aus dem Leib tanzt – Und dich in keiner Sekunde fragst, was das Ganze eigentlich soll.

 

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