Sarsaparilla

Album: „Everyone Here Seems So Familiar“
VÖ: 21.01.2011
Single: “Earthling”
VÖ: 21.01.2011
Label: Revolver Distribution Services (R.D.S.)
Vetrieb: Cargo

Wenn Melancholie Musik wäre, sie würde klingen wie Sarsaparilla. Die Lieder von Brandon Miller schaffen das durch ihre einzigartige Mischung aus Folk, Singer/Songwriter und Pop. Mal singt der gebürtige Amerikaner mit zarter, mal mit fester Stimme – immer vereinnahmend und dabei doch subtil. Seine musikalische Begleitung wie auch seine Bandmitglieder variieren ständig. Das fängt an bei der klassischen Akustikgitarre mit Schlagzeug und Bass, geht über schwebende Trompeten- und Violinensolos bis hin zu futuristischen Sci-Fi-Sounds.
In den letzten zwei Jahren sind allein vier Alben in Eigenregie entstanden, zunächst in Philadelphia, später in seiner Wahlheimat Berlin. Musikalisch beeinflusst haben ihn besonders Led Zeppelin, Pixies, Tom Waits, Radiohead und sogar Beethoven. „Auch wenn ich nicht unbedingt so klinge wie sie, mag ich sehr, wofür sie stehen.“ Sarsaparilla selbst steht in der Zeit entweder im Studio oder mit befreundeten Musikern auf den Club- und Festivalbühnen dieser Welt. So erspielt er sich erste Aufmerksamkeit in der alternativen Musikszene.
Und warum der Name Sarsaparilla? Eigentlich heißt so ein Brombeerwein – als Volksmedizin in Mittelamerika im Dauereinsatz – der das Blut reinigen und den Körper entgiften soll. In den USA gilt der Saft längst als Kultgetränk, der schon bei „The Simpsons“ oder „The Big Lebowski“ eine Rolle spielte. Aber das waren alles nicht Millers Beweggründe. Die sind viel persönlicher. Der Singer/Songwriter benennt sich danach, als ihn sein Großvater auf dem Totenbett um ein kaltes Sarsaparilla bittet. Dieses Schlüsselerlebnis bringt Brandon Miller dazu, erste Songs zu schreiben, aufzunehmen und damit bald durch Clubs zu tingeln.
Der Liebe wegen ist er nach Berlin gezogen. „Außerdem gibt es hier im Vergleich zu Philadelphia mehr Natur, weniger Waffen, besseres Bier und tolle Möglichkeiten für Musiker“. Aktuell bereitet sich Brandon Miller in der Hauptstadt auf seine erste eigene Tour zum Album „Everyone Here Seems So Familiar“ vor, das am 21. Januar 2011 bei Revolver Distribution Services in Deutschland, Österreich, Schweiz erscheint. Wie das klingt? Schwermütig schön. Oder um es mit Sarsaparillas Worten zu sagen: „Let’s go to the sea to see the sea and in the sea we will the see what we are meant to be…”

Presse Zitate:

Tip Berlin (Tagestip am 21.1.2011)
Diese Platte überrascht. Entgegen dem Solo-Wahn der letzten Jahre gelang dem Amerikaner Sarsaparilla ein intimes kammermusikalisches Gitarrenalbum, das näher an Cohen als an José Gonzales erinnert. Der Liebe wegen ist er nach Berlin gezogen. Wenn diese Liebe so vertont wird, darf sie sich glücklich schätzen.

Rolling Stone Februar 2011
Auf seiner ersten Veröffentlichung in Deutschland führt der US-Singer Songwriter Brandon Miller
die besten Cuts seiner bisherigen Album zusammen. Synthies und Lo-Fi-Beats erweitern Millers
eigenwilligen melodische eindringliche Indie-Akustikgitarren-Lieder.
3 ½ Sterne

Kieler Nachrichten (18.1.2011)
Sarsaparilla Everyone here seems so familiar (R.D.S./Cargo)
Sarsaparilla ist ein Brombeerwein, der als Volksmedizin in Mittelamerika als blutreinigend und entgiftend gilt. Sarsaparilla ist auch: Brandon Miller. Der in Philadelphia geborene Wahlberliner hat in den letzten zwei Jahren vier Alben in Eigenregie aufgenommen. Nun erscheint ein Querschnitt dieses Schaffens auf seinem offiziellen Debüt. Mit klassischen Instrumenten von der Strom- und Akustikgitarre über Violine bis hin zur schwebend-dezent eingesetzten Trompete verleiht der Singer/Songwriter seinen dreizehn Lofi-Folksongs, die hier und da mit futuristischen Elektro-Sounds der Berechenbarkeit eine erfrischende Absage erteilen, organische Tiefe und Originalität. Anspieltipps: „Seduce“ und „Earthling“.
Bewertung: drei von fünf

Das Dosierte Leben Numero 68 / Reh-Zensionen
Und wer nach dieser ohnedies schon entspannten Musik nochmals einen artähnlichen Chillout möchte, wird hier allerbestens bedient. Filigran, folkesque, melancholisch, sentimental – leider sind diese Termini zu oft gebraucht, dass sie auffallen zur Charakterisierung einer Musik, aber hier passt es. Verleiht jeder Jahreszeit einen Verstärkungseffekt ihrer angenehmen Seiten. Gerne zu genießen mit einem Glas mittelamerikanischen Brombeerweins, der den Bandnamen, der ja eher finnisch anmutet, erklärt.

Stadtblatt Oldenburg Februar 2011
„Everyone Here Seems So Familiar“. Brandon Miller ist US-Amerikaner mit Wohnsitz Berlin. Singer-Songwriter,
Folk und Pop mit Trompete und Violine. Dazu ein Brombeerwein.

Szene Augsburg 1.11
„Wenn Melancholie Musik wäre, würde sie klingen wie Sarsaparilla!“, steht da im Info. Treffender hätte man das kaum beschreiben können. Hinter diesem bizarren Namen steht der amerikanischen Songwriter Brandon Miller, der seit einigen Jahren seine Zelte aufgeschlagen hat. Miller spinnt feine und subtile Songs, etwas Pop hier, viel Folk da. Songs die so introvertiert klingen, als wären sie nie für die Öffentlichkeit geschrieben worden. Schönes Album.
Drei von fünf Sternen

http://myspace.com/sarsaparillamusic

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