Royal Republic

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Album: „We Are The Royal“
VÖ: 27.08.2010
Single: Full Steam Spacemachine
VÖ: 18.03.2011
Label: Roadrunner Records
Vertrieb: Warner

On Fire Records sind stolz, königlichen Zuwachs in ihren Reihen vermelden zu können: Royal Republic aus Malmö sind laut, funky und angetreten, mit ihrem Erstlingswerk „We Are The Royal“ ganze Paläste in Schutt und Asche zu legen!

Einige Bands benötigen eine gewisse Zeit, bis sie sich im Bewusstsein der Zuhörerschaft festsetzen. Andere hingegen treten die Tür mit einem so mächtigen Knall auf, dass man sie kaum wieder vergessen wird: Royal Republic aus Schweden stellen einen dieser seltenen Fälle dar.

Mit einem Überfluss an Energie, dem gewissen Quäntchen Charme und einer ganzen Batterie von Songs, die sich direkt im Hörgang verankern, haben sich Royal Republic in Lichtgeschwindigkeit zu einem der begehrtesten und heißesten Newcomer in Schweden entwickelt und setzen nun an, den Rest der Welt mit ihrem tighten Draufgängerrock und Einflüssen aus Britpop, Punk und Funk zu erobern!

Der Sound der Ende 2007 gegründeten Skandinavien-Combo ist ebenso erfrischend wie erfrischend anders, wie auch die überschwänglichen Vorabreaktionen auf die im September 2009 veröffentlichte Debütsingle „All Because Of You“ unter Beweis gestellt haben. Vorlaute Twäng-Gitarren rangeln mit einem tiefsatt-rollen Rowdie-Bass, dem punktgenauen Drumming und nicht zuletzt den markanten royal Straßenkind-Vocals von Frontmann Adam Grahn um die Lässigkeitsvorherrschaft im knackigen Arschwackelsound von Royal Republic. Dieses ganz besondere Kribbelgefühl in der Magengegend – die vier blaublütigen Jungs aus Malmö-Rock City transportieren jede Menge davon. Coolness Galore.

„Kurz nach unserer Gründung begann es, richtig ernst zu werden“, erinnert sich Grahn. „Schon nach dem zweiten oder dritten gemeinsamen Proben waren wir uns darüber im Klaren, dass wir alle mit Royal Republic riesige Pläne hatten. Es fühlte sich einfach aufregend und neu an – just like the first time you try to grab your girlfriends titties.“

Keine allzu große Überraschung also, dass man schon bald kollektiv das heimische Beach House Studio mit Producer Anders Hallbäck enterte und im Herbst vergangenen Jahres zusammen mit Mixmeister Stefan Glaumann (Rammstein, Clawfinger, Apocalyptica…) schließlich letzte Hand an das hochexplosive Material von „We Are The Royal“ legte.

Royal Republic sind die neue Königsklasse des Schwedenrock. Und höchst sympathische Großmäuler, wie auch der erlauchte Albumtitel „We Are The Royal“ impliziert. Grahn lacht herzlich. „Dieser Song entstand irgendwann Mitte der Songwritingsessions. Per (Drummer) und ich saßen damals einen guten Monat lang in meinem kleinen, abgefuckten Studio-Appartement und zermaterten uns die Hirne über tolle Titel. Wir waren beide total durch und wollten zur Abwechslung mal einen echten Spaß-Song schreiben. Irgendwie kam uns der Slogan `We are the royal` in den Sinn und wir fanden ihn sehr cool. So cool sogar, dass wir gleich die ganze Platte danach benannten…“

Man merkt: Royal Republic nehmen sich selbst nicht ganz so ernst und zelebrieren regelrecht ihren besonders schwarzen Humor in Songs wie „Tommy-Gun“ oder „Underwear“ .

„Natürlich nehmen wir uns nicht allzu ernst. Gerade bei Stücken wie `Underwear` oder `Good To Be Bad` bleibt sehr zu hoffen, dass die Leute unseren Sinn für Ironie verstehen und nicht denken, wir wären diese

superharten Rampensäue. Wir sind (noch) keine Rockstars, aber benutzen gern augenzwinkernd diese typischen Rockstar-Klischees. Und wir lieben es, Musik zu machen.“Keine kathartischen Selbstherapieversuche, keine spektakulären Bekenntnisse, tiefschürfende Beichten oder gar irgendwelche Versuche, Herzen zu brechen. Just good entertainment – einfach das, was Royal Republic am besten können und was man bisher in vollem Lauf als schweißtreibender Live-Support von Bands wie CKY oder Biffy Clyro präsentiert hat.

Und dementsprechend breit angelegt stellen sich auch die musikalischen Einflüsse und Vorlieben der vier Royalisten dar. Ganz wie es sich für vornehme Großstadtrocker gehört. Grahn schmunzelt wieder. „Die Leute werden uns wahrscheinlich auch weiterhin mit dieser einen schwedischen Gruppe vergleichen, deren Name mir gerade entfallen ist“, lacht Adam. „Unsere musikalischen Backgrounds sind tatsächlich enorm vielschichtig: Es geht wahrscheinlich bei den Hives oder Danko Jones los, erstreckt sich dann weiter über ein bisschen Metallica, bis hin zu Bob Dylan, Norah Jones und sogar Filmmusik oder Klassik. Und vielleicht sogar noch ein wenig von dem absolut tödlichsten Black Metal, den man sich überhaupt vorstellen kann.“

Eine hochprozentige Mischung, die sich mit aller Wucht auf „We Are The Royal“ wiederfindet. Angefangen beim furiosen Opener und roten Teppich für das Album, „The Royal“ über das treibende „Walking Down The Line“, den erbarmungslos catchy Stomper „Full Steam Spacemachine“ bis hin zum dreckig-groovigen Rausschmeißer „OIOIOI“ – der schwedischen Übersetzung für „oh fuck“. Royal Republic liefern allerfeinsten Straight Forward Rock mit lebenslänglicher Ohrwurmgarantie. Lach- und Sachgeschichten ohne Atempause.

„Meine ganze Wohnung ist vollgeklebt mit diesen kleinen gelben Post It`s, auf denen ich meine Songideen festhalte. Ich bin leider fast rund um die Uhr inspiriert und habe in den unmöglichsten Momenten die besten Einfälle: Unter der Dusche oder gerne auch während romantischer Candlelight-Dinner. Ich muss mich dann immer ganz schnell verabschieden, weil ich `dringende Dinge` zu erledigen habe…“

So wie auch in dem Song „The President`s Daughter“ – einer modernen Romeo & Julia-Interpretation frei nach Adam Grahn.

„Der Text beruht auf einer (halb) wahren Begebenheit: Ich war schon immer ein armer Musiker, der mit seiner Gitarre einsam von Haus zu Haus zog. Eines Tages versuchte ich, die Tochter des reichsten Mannes in unserer Stadt zu daten. Ich schlich mich also durch den Garten unter ihr Fenster und warf kleine Steinchen. Leider bemerkte mich ihr Vater vor ihr, verjagte mich mit Pauken und Trompeten. Dieser Song ist heute meine kleine Rache – ich hoffe, sie bereuen es zutiefst. Doch jetzt ist es zu spät!“

Zu spät für die Präsidententochter zwar, doch erst der Anfang für Royal Republic, die ihre Rockmission folgendermaßen beschreiben: „We want to make people happy, ready to party and perhaps a little bit horny…“ – eine Zielsetzung, die man mit „We Are The Royal“ mit Leichtigkeit übertreffen wird. Königliches Ehrenwort! Und jetzt: Royal Rock `N Roll!


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