Red Army Choir begeistert Berlin – spontane Performance am Checkpoint Charlie legt Verkehr lahm (04.09.)

Sie gehören zu den berühmtesten Ensembles der Welt, haben schon vor dem Papst gesungen und sollen die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi mit eröffnen. Mit ihrem neuen Album „O Fortuna“ wurden sie kürzlich in Frankreich mit dreifach-Platin ausgezeichnet. Gestern (04.09.) kam der traditionsträchtige Red Army Choir, der offizielle Chor der Roten Armee, endlich wieder nach Deutschland. Grund war die Unterzeichnung des Plattenvertrags mit dem Label „Panorama“ in Berlin. Nach dem Klassik-Debüt „Opus“ von Schiller veröffentlicht das neue Label von Universal Music mit „O Fortuna“ nun das zweite Album, das am 25. Oktober in Deutschland erscheint.

Es ist eine unglaubliche Erfahrung, die kulturelle Vielfalt von Berlin erleben zu dürfen und hier so herzlich willkommen geheißen zu werden“, erklärte der französische Tenor Vincent Niclo, der den Chor solistisch begleitet, am Vormittag nach dem Auftritt des Ensembles bei der Vertriebstagung von Universal Music. Da kam es gerade recht, dass „Panorama“ Niclo und den Chor am Nachmittag auf eine Sightseeing Tour in einem roten Doppeldecker-Bus durch die Hauptstadt einlud. Vor geschichtsträchtigen Kulissen wie dem Checkpoint Charlie oder dem Brandenburger Tor wurde der Chor, der traditionell die Uniform der Roten Armee trägt, schnell zum Blickfang und beliebten Fotomotiv – nicht nur für Fotografen der anwesenden Presse – sondern auch für zufällig vorbeikommende Passanten und Touristen, die die Gelegenheit ergriffen, das einmalige Motiv per Handykamera festzuhalten und sich selbst mit dem Chor abzulichten. Die spontane Performance der Sänger am Checkpoint Charlie sorgte sogar für so viel Publikum, dass keine Autos mehr die angrenzenden Straßen befahren konnten.
Während der Tour fand auch die offizielle Unterzeichnung des Plattenvertrags zwischen Mark Wilkinson von Panorama/Universal Music und Vincent Niclo (stellvertretend für den Chor) statt.
Die Berlin-Tour endete im Kult-Club „Kaffee Burger“, wo die Vertragsunterzeichnung auf traditionell russische Weise bei Wodka und Blinis gefeiert wurde. Hier performte der Chor vor den begeisterten Gästen spontan das russische Volkslied „Katjuscha“.


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