Nicky Wire

Album „I KILLED THE ZEITGEIST “

VÖ 22.09.06

Eigentlich ist alles bekannt, was man über Nicky Wire wissen muss. Lebenslanger Manic Street Preacher, erster SuperHeroRockstar aus Wales (tagsüber der brave Hausmann und nachts polemischer, bass-spielender Hitzkopf), Gewinner der British Music Awards und Macher von kritischen und doch kommerziell erfolgreichen Platten, stets gerade heraus und niemals um ein Wort verlegen… Wo genau also soll man „I killed the Zeitgeist“ verorten? Eigentlich war geplant, zwischen zwei Manics Alben eine kleine Auszeit zu nehmen, stattdessen entschied sich Nicky Wire dafür, in ein kleines Studio zu gehen und dort einige Solosongs auszuprobieren. Sechs Monate später waren 20 Songs entstanden (in der Folge reduziert und auf 13 Songs für das Album gebündelt), die von surrenden Sägen über Galle-spuckenden Punkrock bis hin zu reflektierender, kristalliner Herbst-Pop-Musik reichen. Giftige ein-Akkord Mantras eben, als Neu-Style-Übung. Zeitweise klingt das Album nach dem jungen Bernhard Summer, dann wieder nach einem Mann mit Akustikgitarre, der gegen einen Psychocandy-Sturm ankämpft und meistens nach jemandem, der sich einfach vor dem Mikrofon gehen lässt und explodiert. „I killed the Zeitgeist“ ist das erste Soloalbum von Nicky Wire und wahrscheinlich die erste Platte überhaupt bei der man sich irgendwo zwischen dem Reading und dem Hay Literary Festival wieder findet. „I killed the Zeitgeist“ wurde inspiriert von: The Shining Path, C86, J. D. Salinger, the Mary Chain, Jeremy Deller, The Thick Of It, Dennis Potter, Teenage Fanclub, Ringo’s Schlagzeugspiel, Krautrock, Schreibmaschine nicht Computer, Watership Down, Adam Green, Plastic Ono Band, Sway, The Loft und Wales im September.


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