Max Raabe & Palast Orchester

Album: Für Frauen ist das kein Problem
VÖ: 18.01.2011

Label: Universal Music Classic & Jazz
Vertrieb: Universal Music

Im Januar 2011 ist die Platte „Küssen kann man nicht alleine“ herausgekommen. Für dieses Album hatten sich, zum ersten Mal, zwei der interessantesten deutschen Unterhaltungskünstler der letzten Jahrzehnte zusammengetan: Max Raabe und Annette Humpe. Wer eine Platte herausbringt, hofft selbstverständlich, dass sie beim Publikum ankommt. Aber das, was mit „Küssen kann man nicht alleine“ passiert ist, war schon erstaunlich. Hervorragende Kritiken, ausgezeichnet mit Platin, … nun, so erstaunlich war es vielleicht doch nicht.
Annette Humpe hat als Sängerin, Komponistin, Musikerin und Produzentin auf der Bühne eine lange, tiefe Erfolgsspur gezogen, von den „Neonbabies“ über „Ideal“ bis „Ich+Ich“; hinter der Bühne hat sie, um nur zwei von sehr vielen Namen zu nennen, für Udo Lindenberg und die „Prinzen“ gearbeitet.
Max Raabe aber gehört zu den wenigen Musikern, die sich ihren eigenen, unverwechselbaren Stil geschaffen haben, mit dem Palast-Orchester und seinem Pianisten und Arrangeur Christoph Israel. Als Raabe anfing, schien es bei ihm um eine Hommage an die elegante, witzige Schlagermusik der 20er und 30er Jahre zu gehen. So dachte man. Inzwischen ist klar, dass Max Raabe keiner ist, der etwas kopiert. Er ist einer, der etwas fortführt. Er hat diese Musik nicht nostalgisch aufbereitet, sondern tatsächlich wiederbelebt. Auf der Basis der Tradition hat Max Raabe ein eigenes Werk geschaffen. Diese Musik ist, dank Max Raabe, plötzlich wieder jung und heiß.
Die Frage war, ob sich die beiden eigensinnigen Ausnahmetalente Raabe und Humpe einfach so addieren lassen. So was kann ja auch schief gehen. Inzwischen steht fest: es funktioniert.
Als Max Raabe fragte, ob sich Annette Humpe, die gerade viel um die Ohren hatte, eine zweite Zusammenarbeit vorstellen kann, eine zweite Platte, bekam er von ihr die Antwort: „Für Frauen ist das kein Problem.“
Das Leitthema der neuen gemeinsam geschriebenen Songs sind die Frauen. Oder doch eher die Liebe? Es sind, mit ein paar Ausnahmen, meist Liebeslieder, bei denen aber nicht vorgeschrieben ist, wen man sich beim Zuhören im Einzelnen vorstellt, Mann oder Frau. Liebe tut oft weh – das weiß jeder. Weil die unerwiderte oder die endende Liebe wehtut, hat dieses Thema auch ein großes Humorpotential. Humor macht den Schmerz erträglich. Auf diesem schmalen Grat balancieren die Songs, sie sind oft wehmütig, aber immer leicht, sie verwandeln den Liebeswahnsinn und das Liebesleid in eine schwebende, sanfte, oft sogar heitere Erinnerung.
Ein Verlassener will seine CDs zurück, ein Untreuer preist die kleinen Lügen. Ein Einsamer sitzt vor dem PC und sieht seinem Kaktus beim Vertrocknen zu. Einer, der zwischen zwei Lieben hin- und hergerissen ist, hat sich für die eine entschieden und nimmt Abschied von der anderen. Ein anderer Liebender singt das Lob der Langsamkeit, beim Liebesakt und generell.
Diese Lieder sind voller Gefühl. Aber sie werden erstaunlicherweise nicht pathetisch oder gar exhibitionistisch. Sie bleiben fein, zart, dezent, sie dosieren genau. Max Raabes Kunst besteht darin, die Form und das Gesicht zu wahren, also ein Gentleman zu bleiben und doch einen Blick in die Seele zuzulassen. Wer die erste Platte mochte, kann ohne die zweite nicht sein.

Max Raabe & Palast Orchester

Max Raabe ist nicht vorstellbar ohne das Palast-Orchester. Seit Jahren geben sie Konzerte auf der ganzen Welt, und sind inzwischen Deutschlands erfolgreichster Musik-Export. Vergleichbares ist in jüngerer Zeit nur der Band „Rammstein“ gelungen.
Auch die neuen Lieder hat das Palast-Orchester in seinen typischen Sound übertragen, der sich, wie der Musiker Max Raabe, ständig weiterentwickelt und längst von allen Vorbildern emanzipiert hat.
Ab Februar wird sich das Konzertpublikum davon überzeugen können.

 

 

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