Jona:S

Grau
R.D.S./Cargo Records
VÖ: 17.06.2011

 

 

Vor einiger Zeit sagten jona:S von sich selbst, dass sie deutschen Rap von der Straße geholt und ihm Tanzschuhe angezogen hätten. Mit ihrer neuen EP „Grau“ (VÖ 17.06) zeigen sie uns, was aus ihrem ehemals besten Freund in der Zwischenzeit geworden ist.
“Es ist vorbei…! Scheiß auf Junimond lass Träume zu Ende gehen,
zieh die Klamotten aus und dusch dich im Novemberrain“
Eine ehrliche Aufforderung, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und alles anders zu machen, als sein Umfeld erwartet.
In den letzten 2 Jahren hat sich die frühere Deutsch-Rap Band jona:S eine neue Klangästhetik geschaffen, die sich vor vertrackten Beats genauso wenig verschließt wie vor Synthie-Pop Pathos. Hier flirtet roher Liveband Sound mit nackter Alltagslyrik. Die Giessener haben das Selbstbewusstsein sich dem Pop zu öffnen. Wer meint deutscher Rap sei tot, der hat vergessen, dass er vor seiner Beerdigung einige Nachkommen hinterlassen hat. Auch wenn die Schale anders aussieht, die Sprache, die Attitüde und die Gabe in Bildern zu erzählen, hat vielleicht mehr mit Rap zu tun, als die Jungs selbst zugeben würden. Der Band geht es nicht um Genres sondern schlicht um den Anspruch gute deutsche Musik zu machen.
Ohne erhobenen Zeigefinger erzählt jona:S aus dem Leben ohnmächtiger Wohlstandskinder, herumkriechender Großstadtneurotiker und verpassten Chancen – verbunden mit dem Wunsch sich irgendwo festhalten zu können. Doch wer Lebensweisheiten, Selbstmitleid oder Ratschläge erwartet, wird enttäuscht. Die Songs sind Beobachtungen und Reportagen aus dem Leben tragischer Alltagshelden. Sänger Jonas Schubert lässt die Hosen runter und hält seiner Generation den Spiegel vors Gesicht und kommt auf ein simples Fazit: „Schwarz und weiß sind grau und alle anderen Farben auch.“
Klingt nach Weltuntergangsstimmung. Ist es aber nicht! Sozialkritisch ist „Grau“ nur für den, der es zulässt. Immer dann, wenn es für einen Moment melancholisch wird, kratzen jona:S die „Trauerränder von ihrer Emoplatte“ und ein treibendes Beatgerüst holt die Jungs zurück auf den Boden der Tanzfläche.

 

 

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