CLIENT

Album: Command
VÖ: 06.03.2009
Single: Can You Feel?
VÖ: 06.03.2009
Label: Out Of Line
Vertrieb: SPV

Client sind absichtlich rätselhaft und schwer definierbar. Zunächst präsentierten sich die beiden umtriebigen Musikerinnen Kate Holmes und Sarah Blackwood unter den Pseudonymen Client A und Client B als gesichtslose Chiffren, um erst nach und nach mit ihren wahren Identitäten ans Licht der Öffentlichkeit zu rücken. „Wir wollen anhand unserer Musik bewertet werden. Außerdem macht es uns Spaß, mit Anonymität und Androgynität zu flirten.“ Ihr maßgeschneiderter Look erinnert an Uniformen: teils osteuropäische Sekretärin/Flugbegleiterin, teils Dominatrix. Die Ästhetik spiegelt Themen wie Voyeurismus, die urbane Unterwelt und die dunkle Seite des Lebens wieder.

Clients Sound ist eine nüchterne und dennoch verführerische, im klassischen Songwriting verwurzelte Electro-Variante. Beeinflusst von Joy Division, Kraftwerk, DAF, The Smiths und der Songwriting-Tradition des englischen Nordens sind Client das perfekte Gegengift zum allgegenwärtigen Wohlfühl-Pop.

Gegründet wurde die Band im Jahr 2002. Für das schlicht Client betitelte Debüt-Album unterschrieben die beiden bei Andy Fletchers Toast Hawaii-Label. Die Produktion wurde vornehmlich durch schräge, nur vordergründig naiv anmutende Beats, zynisch-intelligente Texte und einen kalten, reduzierten Gesangsstil geprägt. Auf dem europäischen Festland wurde der Erstling von Publikum und Kritikern gleichermaßen gut aufgenommen, und traf auf eine starke positive Resonanz in Medien- und Kunstszene. So inspirierte es einen deutschen Bewunderer zu einer auf „Client“ basierenden Installation, während der englische Filmemacher Nick Love die Single „Rock And Roll Machine“ in seinen Film ‚Football Factory‘ einbaute. Zwei Stücke fanden darüber hinaus ihren Weg in die U.S.-Fernsehserien „Nip/Tuck“ und „CSI“.

Das zweite Album, City, wurde von Joe Wilson (Sneaker Pimps) co-produziert. Die erste Singleauskopplung „In It For The Money“, geriet zu einer pointierten Reaktion auf den Zynismus der Popkultur und avancierte schnell zum Electro-Klassiker. „Down To The Underground“, die B-Seite der Single, überrascht mit einer Gesangseinlage von Pete Doherty (Babyshambles, The Libertines). Weitere Gastauftritte auf dem zweiten Album lieferten Martin Gore von Depeche Mode und Carl Barat (The Libertines). Außerdem wurden wieder diverse Stücke an Film und Fernsehen lizensiert.

Live zu spielen war für Client seit Anbeginn ihrer Karriere eine oberste Priorität – und nur wenige Bands bekommen die Chance, ihrer ersten Gigs in Arenen zu absolvieren: als Support für Depeche Mode im Jahre 2002 in Europa spielten sie vor über 15.000 Menschen. Im Jahre 2003 absolvierte die Band dann gleich drei Europa-Tourneen sowie Auftritte in Frankreich, Großbritannien (als Opener für Karl Bartos, ex-Kraftwerk), Deutschland, Skandinavien, Spanien, Russland und Mexiko. Außerdem sind sie seit dieser Zeit an jedem zweiten Dienstag im Monat mit ihrer eigenen „Being Boiled“-Party im Notting Hill Arts Club aktiv. Im Mai 2004 folgte eine weitere Tournee, diesmal als Support Act für Mick Jones (ehemals The Clash), und eine Vielzahl an Gigs in ganz Europa, oft zusammen mit DJ Andy Fletcher. Spätestens seit jener Zeit geniessen Client zu Recht den Ruf, zu den am härtesten arbeitenden Acts in Großbritannien zu gehören.

Im Januar 2005 wurde die Single „Pornography“ (mit Carl Barat) ausgekoppelt. Diese konnte sich auf Platz 22 der UK Single Charts platzieren. Live waren Client in diesem Jahr ebenfalls wieder äußerst aktiv. So gingen sie u.a. mit Erasure auf Tournee und spielten ihre ersten Gigs in China.

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis renommierte Mode-Magazine auf den ganz speziellen Charme, Charakter und die stilsichere Präsentation der Band aufmerksam werden mussten. So klopften alsbald die italienischen Ausgaben von Vogue und Vanity Fair bei Client für Fotostrecken an, und das bekannte italienische Modelabel GAS schickte sie auf einer Messe auf den Laufsteg. Als jüngster Streich folgte eine Foto-Strecke im deutschen FHM-Magazin im November 2006. Unter dem „ClientArt“-Logo designen Client darüber hinaus ihr Merchandise selbst und arbeiten hart an ihrer Internet-Präsenz. Client zählen zu den wenigen Musikgruppen, die von Anfang an das Marktpotential einer globalen Marke erkannt haben, und kümmern sich daher um Merchandise, Präsentation, Design und Image selbst.

Der Jahreswechsel 2006/7 sah das Trio nun wie gehabt voller Tatendrang. Nach ausgiebigen Tourneen, auf denen sie mit den Pet Shop Boys, Mesh, The Charlatans und Covenant unterwegs waren, haben Client bei dem deutschen Independent-Label Out of Line unterschrieben. Mit ihrer neuen Single, „Lights Go Out“, konnten sie Kritiker wie Publikum gleichermaßen überzeugen. Das dazu gehörige Erfolgslbum Heartland, produziert von Youth (u.a. The Verve, Primal Scream) und Stephen Hague (New Order), erschien im Frühjahr 2007, die Hit-Singles „Drive“ und „It’s Not Over“ folgten… und Client schafften es einmal mehr, ihrem Ruf als coolste Girl-Band dieses Planeten gerecht zu werden. Im April 2008 wurde das Album Untitled Remix veröffentlicht, das die fetzigsten Remixe, unveröffentlichten Tracks, Kollaborationen und Raritäten aus der „Heartland“-Ära auf einer CD zusammenfasst und Clients Faible für moderne Club-Kultur Rechnung zollt.

Das Jahr 2009 steht nun ganz unter dem Stern von Command, dem neuen Client-Longplayer. Verstärkt durch die neue Bassistin Emma Fox (Client E) haben Kate und Sarah sich auf die Essenz ihres einzigartigen Sounds konzentriert. Command ist eine raue, ehrliche Produktion, in der analoge Synthesizer und minimalistische Electro-Arrangements mit satten, club-tauglichen Rhythmen dominieren. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ hat das Trio aus diesen Grundzutaten ein ausgesprochen vielseitiges Album gezaubert. Es erscheint Anfang März, und zu dem Track „Can You Feel“ hat die Band in Berlin außerdem noch einen spannungsgeladenen Auftragskiller-Videoclip gedreht. Da die drei bezaubernden Workaholics Stillstand hassen, ist auch wieder mit ausgiebigen Tour-Aktivitäten zu rechnen, auf denen die Massen dem adretten Trio wieder in Scharen zu Füßen liegen werden.

© OUT OF LINE, 2009

 

Tourdaten

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