Cancer Bats

Album: „Bears, Mayors, Scraps & Bones“

VÖ: 23.04.2010

Label: Roadrunner

Vertrieb: Warner

Sie haben einen zornigen Hardcore-Giganten erschaffen und einen huldvollen Zerstörer aus Metal auferstehen lassen, doch als wäre das nicht genug, lassen die Cancer Bats 2010 ihrer Zerstörungswut erneut freien Lauf. Brutaler und zerstörerischer als je zuvor. Bears, Mayors, Scraps & Bones wird die Welt noch ein Stück düsterer und barbarischer machen.

Der Albumtitel entstammt den Spitznamen der vier Bats – Drummer Mike Peters, Gitarrist Scott Middleton, Sänger Liam Cormier, und Bassist Jaye Schwarzer. Diese verbale Verbindung deutet auf Tieferes hin: diese Platte repräsentiert die volle Entfaltung des ursprünglichen Sounds der Band. Das 2006er Birthing The Giant und das 2008er Hail Destroyer schrieben die Bats als Trio und bedienten sich eines Livebasstisten für ihre Konzerte. Im Vergleich dazu präsentiert sich die Cancer Bats Maschinerie nun als eine starke und untrennbare Einheit.

Das soll in keinem Falle heißen, dass ihre früheren Alben eine schwammige Darstellung der Bats waren, wie jeder, der sein Blut, seinen Schweiß, oder sein Bier mit den Bats geteilt hat, bestätigen wird.

Hail Destroyer war das Album, das der Band geholfen hat zu sich selbst zu finden, und wie Cormier erklärt, ausschlaggebend für die Weiterentwicklung der Band war. „We’re really happy with what we did there,“ teilt er mit, „and used it as a blueprint for what was next.“

Was dann folgte, war die Aufstellung eines Lineups. Gemeinsam wurde ein Album produziert, das genau das repräsentiert, was die Cancer Bats am besten können: „This record is truly the four of us, and we’re totally fucking stoked on it – top to bottom.“

Wie seine beiden Vorgänger, entstammt Bears, Mayors, Scraps & Bones den renommierten Vespa Studios in Toronto. Während das Duo Kenny Luong und Eric Ratz alle drei Alben aufgenommen hat, haben die beiden zum ersten Mal bei Hail Destroyer ihr Können als Produzenten unter Beweis gestellt.

Das Paar – equivalent zur Metamorphose der Bats – hat sich seitdem zu einer eingespielten Einheit entwickelt, so dass beide Parteien zuversichtlich ihr neuestes Werk veröffentlichen, das den Höhepunkt ihrer bisherigen Zusammenarbeit darstellt.

Das Album zeigt einen unerwartet harten Cut in der musikalischen Linie der Band – eine straffe Rhythmusabteilung, einen rauen, zähnefletschenden Gitarrensound, und eine stimmliche Performance, die Leadsänger Liam Cormiers wahre Leidenschaft zur Musik zum Ausdruck bringt.

„This is definitely the best representation of our live sound,“ sagt Cormiers stolz, mit der Anmerkung, dass die Platte von den zahlreichen Vorproduktionen und den damit einhergehenden stetigen Verfeinerungen jedes noch so kleinen Details, enorm profitiert hat.

„We made sure that all of the parts were properly fused together, and that every small section was the way it should be.“

Dies wird mehr als deutlich bei Tracks wie „Dead Wrong“, mit einer radikalen Brutalität und einer gesangstechnischen Performance, die unter die Haut geht.

Auch die erprobte „Scared To Death“, mit einem schmutzigen, treibenden Drum-Beat und einer dominiereden Dynamik, bahnt sich ihren Weg aus den Lautsprechern und zwingt jedes Individuum in Hörweite zum Headbangen.

Abgesehen vom musikalischen Einschlag, haben es die Bats immer noch nicht verlernt, die Fans mit ihren Lyrics zu begeistern. Diese Platte zeigt die Bats auf ihrem Höhepunkte, mit jeder Menge Biss und Feuer.

„We just wanted to spice up our set list last summer, but the cover kept going down so well that we thought, ‘Maybe we should record this…'“, erzählt Cormier über den auf dem Album enthaltenenen Beastie Boys Klassier ‘Sabotage‘. „The recording went so well that we thought we’d shoot a video for it. That went so well that someone suggested we put it on the record“, und nur einen Wimpernschlag später, war die Sache erledigt.

Der Track ist genauso ein musikalisches Bonbon, wie damals auf dem Beastie Boys Album Ill Communication, doch dank des Bats-Zaubers ist der Song noch ein Nummer lauter und bestialischer.

„Auflodernd“ ist wohl der Begriff, der die aktuelle Genese der Cancer Bats am zutreffendsten beschreibt. Seit Hail Destroyer haben sie die Seiten unzähliger Top-Magazine geziert, darunter Kerrang!, Alternative Press, NME, und Exclaim!. Auf ihrem musikalischen Streifzug eroberten sie die Bühnen des SXSW, Taste Of Chaos, Download Festival, Edgefest, Leeds, sowie des Reading, und konnten sich neben Schwergewichtern wie Rise Against, Billy Talent, Alexisonfire, Bring Me The Horizon, und Bullet For My Valentine behaupten. Und dennoch ist es – damals wie heute – das größte Anliegen der Band, ihre Musik mit Menschen zu teilen, die sich dafür begeistern.

„I’d just love for everyone to be able to hear this thing,“ äußert sich Cormier über die neuste Schöpfung der Band. DAS sind die Cancer Bats, ungeschminkt und authentisch. Somit sieht Cormier die Platte, trotz Veränderung, nicht als Versuch, neue Fans für die dunkle Seite zu gewinnen „If you hate our band, you’ll hate this record.“

Ausgehungerte Bats Fans werden jedoch voll auf ihre Kosten kommen!!

 


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