KORA WINTER – „Welk“ VÖ: 21.04. R.D.S./Rough Trade

Wir waren einfach froh, endlich etwas von uns in den Händen zu halten. Wir haben zwar hohe Ansprüche an uns selbst, aber was alles folgte, überstieg unsere Vorstellungen.“, sagt Bassist Karsten über die Debüt-EP „Blüht“ (2015). Schließlich bekommt nur selten eine junge Band wie KORA WINTER schon nach Release ihrer Debüt-EP die Chance, noch im selben Jahr mit dem EUROBLAST FESTIVAL auf einem der renommiertesten und größten europäischen Festivals für modernen Metal zu spielen. Genregrenzen ignoriert das Quintett aus Berlin allerdings gerne, so spielen sie gekonnt zwischen Bands wie Between The Buried and Me und Leprous, sowie Support auf Tourneen von The Hirsch Effekt und Rolo Tomassi. Und auch auf Hardcore- und Black Metal-Shows macht die Band durch ihre eksatische Show eine außergewöhnlich gute Figur. Und das alles mit nur einer veröffentlichten EP.

Mit der Nachfolger-EP „Welk“ haben sich KORA WINTER diese Unangepasstheit bewahrt und parallel an ihrem Sound gefeilt; dynamische Gitarrenwände, detailverliebtes aber kompromissloses Songwriting und Vocals im Spannungsfeld zwischen Blutspucken und energetischem Gesang. Und auch ein Saxophonsolo darf erklingen, ohne deplatziert zu wirken. „Uns ist es wichtig, eine Band mit experimentellem Ansatz zu sein, ohne dabei auf die Energie verzichten zu müssen“, sagt Gitarrist Yuki Sorgler. „Wir schreiben diese Musik, weil wir live abreißen wollen, ohne dabei auf altbewährte Schemata im Songwriting zurückzugreifen. Wir machen keine Kompromisse.“ Dem kann man gerne glauben schenken, wenn man sich den Tumblr-Account der Band anschaut, auf dem ausschließlich GIFs von Konzertmitschnitten zu finden sind.

Textlich liest sich „Welk“ um ein Vielfaches wütender als „Blüht“. „Das mag daran liegen, dass ich damals immer stark davon ausging, dass das Schlechte in meinem Leben dazugehört und ich mich dem beugen muss“, so Hakan über die Entstehung der Texte. „doch im Schreibprozess für „Welk“ wurde ich in meinem Leben mit einer Anhäufung solch negativer Erlebnisse konfrontiert, dass ich irgendwann gemerkt habe, dass sich nichts ändern wird, wenn ich nicht anfange, mich dem Scheiss zu widersetzen. Aus Resignation wurde dann bittere Wut.“ So beginnt „Welk“ mit den Zeilen, die „Blüht“ beendeten: „Auf der Spitze des Berges wird man dir die Augen verbinden und lautlos verschwinden / Die Tage werden viel zu lang.“. Fortan nehmen Hakan’s Texte eine immer wütendere Farbe an.„Welk“ ist der Anfang vom Ende der Resignation.

KORA WINTER sind:
Hakan Halac – Vocals
Ferhan Sayili – Gitarre
Yuki Sorgler – Gitarre
Karsten Köberich – Bass & Vocals
Maximilian Zumbansen – Drums

Neuestes Video „Stiche“ out now!


KORA WINTER – Links:

www.korawinter.de
facebook.com/korawinterband
korawinter.tumblr.com


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